Das keramisch verblendete Goldinlay!
Bei diesem Verfahren wird zunächst ein normales Goldinlay hergestellt, welches jedoch nur die geringst mögliche Metallstärke von etwa 0,3 mm aufweist. Auf dieses Goldgerüst wird nun eine Keramik aufgebrannt, die jedoch nicht bis ganz an den Rand reichen darf, da sonst der Federrand des Goldes seine so wichtige Elastizität verlieren würde. Aus diesem Grund bleibt ein etwa bleistiftdicker Goldrand zu sehen, der aber bei einer Unterhaltung im üblichen Sprechabstand zweier Menschen zu klein ist, um scharf erkannt zu werden. Die Zähne erscheinen Ihrem Gegenüber beim Sprechen und anderen normalen Mundöffnungen deshalb weiß.
Unter Zusammenfassung aller Vor- und Nachteile stellt daher das keramisch verblendete Goldinlay oftmals den günstigsten Kompromiss zwischen Ästhetik und Langlebigkeit dar.