Kippung und Elongation



Wenn nun aber ein Zahn in der Reihe fehlt, geht dieser Kontakt verloren: Der Hintermann sucht seinen Vordermann und der Antagonist seinen Gegenspieler.
Dabei gehen die Zähne immer den Weg des geringsten Widerstands, welcher im Falle des Antagonisten das Elongieren, also das Herauswachsen aus dem Knochen, und im Fall des Hintermannes das Kippen in die Lücke ist.
Ihre Zähne wissen allerdings nicht, dass der gesuchte Kontaktzahn gar nicht mehr existiert. Die Mechanismen Kippung und Elongation sind daher zum Scheitern verurteilt. Das Resultat der Suchbewegung der Zähne ist daher nicht die Wiederherstellung der Funktionalität, sondern ein Gebiss, dessen Gleitbewegungen aufgrund gekippter und elongierter Zähne deutlich beeinträchtigt ist.