Mit einer Parodontose-Behandlung verhindern Sie Zahnverlust

Unsere Zähne sind normalerweise fest mit dem Kiefer verbunden. Doch das Zahnfleisch, das Zahnfach und die weitere Umgebung, in welcher der Zahn verankert ist, kann sich entzünden. Dann liegt eine Parodontose vor. Eine Behandlung ist zwingend notwendig, um einen möglichen Zahnverlust zu verhindern.

Bei regelmäßigen Kontrolluntersuchungen durch den Zahnarzt wird diese Erkrankung des Zahnbetts am schnellsten erkannt. Je früher der Zahnarzt mit einer Parodontose-Behandlung eingreift, desto höher sind die Chancen, den betroffenen Zahn zu retten.

Warum Parodontose unbedingt behandelt werden muss

Ob und wann eine Parodontose-Behandlung nötig ist, kann nur der Zahnarzt entscheiden. Der Entzündungsprozess beginnt schleichend und ist je nach Stadium für den Patienten zunächst nicht spür- oder sichtbar.

Ist eine Parodontose stark fortgeschritten, beginnt der Knochenabbau, was Zahnlockerungen oder gar Zahnausfall zur Folge hat. Mit einer rechtzeitigen Parodontose-Behandlung kann dem vorgebeugt werden.

Ein besonderes Risiko weist die Altersgruppe ab Mitte 30 auf. Ab dem 40sten Lebensjahr sind sogar über 70 Prozent der Patienten betroffen.

Übrigens: Umgangssprachlich wird der Begriff Parodontose benutzt, wohingegen man in der heutigen Zahnmedizin nur noch von Parodontitis spricht.

Stadien einer Parodontitis

Bei gesunden Zähnen reicht der Knochen bis an die Schmelz-Zement-Grenze des Zahnes und gibt der Wurzel festen Halt. Das Zahnfleisch ist nicht geschwollen und frei von Entzündungen. Beim Zähneputzen oder beim Verzehr härterer Nahrung treten keine Blutungen auf. So weit, so gut.

Eine Parodontitis durchläuft in ihrer Entstehung verschiedene Stadien, die wir Ihnen hier erläutern:

1. Stadium: Gingivitis

Die Entzündung des Zahnfleisches wird als Gingivitis bezeichnet. In den meisten Fällen sind bakterielle Ablagerungen an der Zahnoberfläche die Ursache. Der Körper reagiert auf die Entzündung und verstärkt den Blutstrom. Es kommt zu einer Rötung des Zahnfleisches und ersten Blutungen nach Berührungen, wie zum Beispiel beim Zähneputzen.

2. Stadium: Beginn der Parodontitis

Je tiefer eine Zahnfleischentzündung reicht, desto größer ist die Gefahr, dass die Bakterien bis zum Knochen gelangen und diesen schädigen. Das Heimtückische ist, dass der Patient in dieser Phase (noch) keine Schmerzen verspürt. Ein Zahnarzt ist jedoch in der Lage, einen beginnenden Knochenabbau auf dem Röntgenbild zu erkennen. Jeder Parodontose-Behandlung geht eine genaue Analyse des Ist-Zustandes voraus.

3. Stadium: fortgeschrittene Parodontitis

Unterzieht sich der Patient keiner Parodontose-Behandlung, schreitet der Knochenabbau unvermindert fort. Die Folgen sind Schmerzen und Zahnlockerungen bis hin zum Zahnausfall.

Parodontose behandeln: der Ablauf

Parodontose behandeln wir durch die Entfernung der bakteriellen Beläge an der Wurzeloberfläche. Dies wird auch als Kürettage (Ausschabung) bezeichnet. Selbstverständlich erhält der Patient eine örtliche Betäubung, die ihn von diesem Eingriff wenig spüren lässt.

Zunächst werden die Tiefe der Zahnfleischtasche sowie der Fortschritt des Knochenabbaus mit einem Messinstrument festgestellt. Die Werte sind entscheidend für das Vorgehen bei der Parodontose-Behandlung. Anschließend entfernt der Zahnarzt mithilfe spezieller Instrumente die Beläge und das entzündete Gewebe.

Abgebauter Knochen oder Gewebe kann zwar nicht ersetzt werden, doch das Fortschreiten der Erkrankung wird gestoppt.

Behandlungserfolg

Nach einer abgeschlossenen Parodontose-Behandlung heilt das Zahnfleisch, die Rötung und die Blutungen klingen ab. In der Folge verkleinert sich die Zahnfleischtasche und die Zahnumgebung kann gesunden.

Mit einer rechtzeitigen Parodontose-Behandlung schützen Sie sich vor Beschwerden und sichern den Erhalt Ihrer Zähne. Unser fachkundiges und freundliches Team geht natürlich auch während der Behandlung behutsam auf Sie ein.

Vereinbaren Sie am besten noch heute einen Termin bei uns! Dem Erhalt Ihrer Zähne zuliebe.

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