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Behandlungsspektrum von Dentalplus in Wiesbaden

Weisheitszähne unter Narkose entfernen

Eine Vollnarkose macht die Behandlung ausgesprochen schonend

Die Entfernung von Weisheitszähnen gelingt Zahnärzten heute meist sehr gut. Dazu tragen nicht zuletzt moderne Verfahren der örtlichen Betäubung und Narkose bei. Eine Vollnarkose ist heute wesentlich verträglicher als noch vor Jahren und belastet die Patientin oder den Patienten viel weniger. Die Zahnärzte der Praxis Dentalplus in Wiesbaden führen Entfernungen von Weisheitszähnen und Weisheitszahn-OPs häufig unter Vollnarkose oder Sedierung durch. Hier teilen sie ihren reichen Erfahrungsschatz mit Ihnen.

Individuell auf Sie abgestimmt

Persönliche Empfindlichkeit und Schmerzgefühle sind bei jedem Menschen verschieden. Die Zahnärzte bei Dentalplus wissen das. Darum stellen sie sich bei der Behandlung Ihrer Zähne ganz persönlich auf Sie ein. In einem einfühlsamen Vorgespräch lernt der behandelnde Arzt Ihre persönliche Messlatte kennen. Anschließend macht er Ihnen einen Vorschlag, wie die störenden Zähne möglichst ohne Schmerzen entfernt werden können.

Nur ein Zahn oder alle vier?

Die Weisheitszähne können Sie auf recht verschiedene Art loswerden. Häufig lassen Patientinnen und Patienten einzelne Exemplare ziehen, sobald sie Schmerzen bereiten. Das bedeutet: Bei jedem weiteren Weisheitszahn, der raus muss, geht die Prozedur wieder von vorne los. Dazu gibt es sinnvolle Alternativen:

  • Denkbar ist zum Beispiel, dass je zwei Zähne gleichzeitig entfernt werden. Gern beginnen wir mit dem Oberkiefer, wo der Eingriff gewöhnlich weniger Beschwerden macht. Später wenden wir uns den unteren Weisheitszähnen zu.
  • Wir empfehlen häufig sogar, alle vier Weisheitszähne auf einmal entfernen zu lassen. Mögliche Beschwerden und Erholungsbedarf danach sind gewöhnlich nicht viel anders als bei einer Einzelzahn-Entfernung. Und so hat man „alles hinter sich“. Bei Jugendlichen funktioniert das meist besonders gut, weil Knochen und Gewebe noch besser heilen.

Die genannten beiden Möglichkeiten setzen voraus, dass Ihr Zahnarzt die Zahnentwicklung sehr genau beobachtet. Wenn Sie regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen in der Praxis vorbeischauen, sollte das kein Problem sein.

Es kommt eher selten vor, dass die Weisheitszähne gerade herauskommen und im Kiefer auch genug Platz finden. Bedarf für eine Entfernung der Zähne oder eine Weisheitszahn-OP besteht also häufig.

Nachfolgend stellen wir Ihnen unsere verschiedenen Verfahren der Schmerzausschaltung ausführlich vor – von der örtlichen Betäubung über Lachgas bis zur Vollnarkose und Sedierung.

Behandlung unter örtlicher Betäubung

Die klassische „Spritze“ sichert Schmerzfreiheit. Sie bietet sich an, wenn maximal zwei Weisheitszähne auf einmal gezogen werden. Arbeitsgeräusche während des Eingriffs wie Knacken, Klopfen und Bohren kann die Patientin oder der Patient allerdings wahrnehmen. Musik über mitgebrachte Kopfhörer zu hören ist eine wirksame Maßnahme gegen die Geräuschkulisse. Vibrationen und leichte Druckgefühle lassen sich jedoch immer noch wahrnehmen. Wer das als unangenehm empfindet, kann zum Beispiel Lachgas in Anspruch nehmen. Die Kosten für die örtliche Betäubung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Lachgas ist eine gute Möglichkeit mit geringem Aufwand

Viele Patientinnen und Patienten bei Dentalplus in Wiesbaden lassen sich zusätzlich mit Lachgas betäuben. Der behandelnde Zahnarzt kann Ihre Wahrnehmungsschwelle so ganz unkompliziert herabsetzen.

  • Das harmlose Gas (chemisch: Distickstoffmonoxid) versetzt Sie in eine angenehme Stimmung und macht Sie unempfindlich gegen Schmerzen.
  • Es eignet sich besonders für Patientinnen und Patienten mit Angst vor einer Zahnbehandlung.
  • Das Lachgas wird zusätzlich zur örtlichen Betäubung des Kiefers durch eine Atemmaske eingeatmet.
  • Gewöhnlich erhalten Sie außerdem ein Beruhigungsmittel, um die Wirkung der Betäubung zu steigern.
  • Die Maske sitzt Ihnen bequem auf der Nase. Wenige Minuten nach dem Abnehmen verfliegt die Wirkung des Lachgases vollständig.

Der Vorteil des Lachgases: Anders als bei einer Vollnarkose bleiben Sie bei Bewusstsein und sind ansprechbar. Ihr Organismus wird durch diese Art der Schmerzausschaltung kaum belastet. Die Zahnärzte von Dentalplus halten Lachgas daher prinzipiell für die beste Methode.

In anderen Ländern längst gang und gäbe

In den USA, in skandinavischen Ländern und in Großbritannien wird Lachgas von Zahnärzten für Weisheitszahn-OPs oder andere Behandlungsmaßnahmen auf breiter Front angewandt. In Deutschland ist das Verfahren zu Unrecht weniger gängig. Die entspannende und schmerzlindernde Wirkung spricht jedoch sehr für die Anwendung.

  • Wenn Sie sich für Lachgas entscheiden, bitten wir Sie, eine halbe Stunde vor dem Eingriff zu uns in die Praxis in Wiesbaden zu kommen. In den Stunden vor der Lachgas-Gabe dürfen Sie nichts essen oder trinken.
  • Sie erhalten von uns zunächst das Beruhigungsmittel. Es entfaltet rechtzeitig zum Behandlungsbeginn seine Wirkung.
  • Sie bekommen das Lachgas über die Atemmaske zugeführt.
  • Dessen schmerzstillende Wirkung verhindert gewöhnlich bereits, dass Sie den Einstich für die örtliche Betäubung spüren.

Der finanzielle Aufwand für die Lachgas-Anwendung ist verglichen mit einer Narkose geringer. Die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen diese Art der Schmerzausschaltung nicht, sie ist also eine Eigenleistung. Es gibt jedoch Zahnzusatzversicherungen, die Lachgas-Behandlungen abdecken.

Sedierung oder Vollnarkose

Eine Vollnarkose erlaubt eine völlig schmerzfreie Behandlung auch bei komplizierten Weisheitszahn-OPs. Der chirurgische Eingriff ist zum Beispiel oft bei verlagerten Weisheitszähnen oder retinierten Exemplaren erforderlich, also solchen Zähnen, die im Kiefer zurückgehalten werden. Besonders anspruchsvoll sind Weisheitszahn-OPs auch, wenn die Zähne den Unterkiefernerv umschließen.

Eine Sedierung hat eine ähnliche Wirkung wie eine Vollnarkose. Auch hier gleiten Sie in einen tiefen Schlaf und bekommen von der Weisheitszahn-OP überhaupt nichts mehr mit.

Das Medikament gelangt bei beiden Verfahren intravenös in Ihren Körper. Der Zugang liegt in der Armbeuge oder am Handrücken. Ein erfahrener Anästhesist überwacht während der gesamten Weisheitszahn-OP Ihre Körperfunktionen. Sechs Stunden vor der Behandlung dürfen Sie nichts essen und höchstens ein wenig stilles Wasser trinken.

  • Bei einer Vollnarkose werden Sie über einen Atemschlauch (Tubus) künstlich beatmet. Der Schlauch gelangt über Nase oder Mund in die Luftröhre. Ein Beatmungsgerät übernimmt die Sauerstoffzufuhr.
  • Bei einer Sedierung ist eine künstliche Beatmung nicht erforderlich.

Sedierung wie Vollnarkose haben wir bei Dentalplus in Wiesbaden bereits in tausenden Fällen ohne nennenswerte Zwischenfälle durchgeführt. Beide Verfahren können daher als sehr sicher gelten. Sie als Patientin oder Patient erwachen fast punktgenau, sobald die Zufuhr des Narkosemedikaments unterbrochen wird. Eine kürzere Ruhephase schließt sich an. Etwa eine Stunde nach der Weisheitszahn-OP können Sie in Begleitung wieder nach Hause gehen.

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen für Vollnarkose oder Sedierung nur bei sogenannter medizinischer Notwendigkeit. Ansonsten handelt es sich um eine Selbstzahler-Leistung. Auch hier können Sie die Kosten durch Abschluss einer passenden Zahnzusatzversicherung verringern.

Nach dem Eingriff

Unsere erfahrenen Zahnärzte erläutern Ihnen im Detail, wie Sie Beschwerden nach der Behandlung minimieren können – genau abgestimmt auf Ihren Fall. Wichtig ist zum Beispiel konsequentes Kühlen für 36 Stunden, auch während der Nacht. Das reduziert Schwellungen und Beschwerden. Schlafen sollten Sie in einer möglichst aufrechten Position. Schonung sollte selbstverständlich sein, Kauen und Sprechen müssen Sie möglichst vermeiden. Nehmen Sie entsprechend leichte Nahrung zu sich. Schmerzmittel, die Sie von uns mitbekommen, machen starke Schmerzen unwahrscheinlich.

Am Tag, nachdem Ihre Weisheitszähne entfernt wurden, kontrolliert unser Zahnarzt den Heilfortschritt. Nach etwa einer Woche kommen Sie wieder in unsere Praxis. Dann bekommen Sie die Fäden gezogen.

Wir beraten Sie gern

Die erfahrenen Zahnärzte von Dentalplus in Wiesbaden sorgen gern für eine beschwerdefreie und möglichst angenehme Behandlung. Ihren persönlichen Untersuchungstermin können Sie telefonisch, über unser Kontaktformular oder per E-Mail mit uns vereinbaren. Wenn Sie im Vorfeld Ihrer Weisheitszahn-OP weitere Informationen wünschen, helfen wir Ihnen selbstverständlich ebenfalls. Das zuvorkommende Team von Dentalplus in Wiesbaden freut sich auf Ihren Besuch.

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