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Behandlungsspektrum von Dentalplus in Wiesbaden

Teilprothese als Zahnersatz

Wenn mehrere Zähne fehlen, kann eine solche Prothese eine gute Möglichkeit sein

Sind Zahnlücken zu groß, bieten Brücken nicht genügend Stabilität. Teilprothesen hingegen können beliebig viele Zähne im Kiefer ersetzen. Es handelt sich dabei um herausnehmbaren Zahnersatz, der an Doppelkronen befestigt wird. Sogenannte Brückenglieder dienen zum Schließen der Zahnlücke. Unsere Zahnärzte in Wiesbaden haben mit Prothesen sehr viel Erfahrung und informieren Sie hier umfassend zum Thema.

Wann kommen Teilprothesen zum Einsatz?

Eine Brücke ist einer Zahnprothese grundsätzlich vorzuziehen. Sie kann nämlich fest mit dem Kiefer verbunden werden. Aus bestimmten Gründen kommt eine Zahnbrücke aber nicht immer in Frage. Dann ist eine Teilprothese oft der Zahnersatz der Wahl. Die Teilprothese kann zum Einsatz kommen, wenn pro Kiefer mehr als 6 Zähne fehlen. Der größte Vorteil einer solchen herausnehmbaren Prothese besteht darin, dass sie die Erhaltung von natürlichen Zähnen erlaubt. Solange Ober- oder Unterkiefer noch einige davon aufweisen, ist eine Vollprothese nicht erforderlich.

Die verschiedenen Arten von Teilprothesen

Wie Vollprothesen besitzen Teilprothesen eine Basis aus rosafarbenem Kunststoff, den Prothesensattel. Er soll die Farbe des Zahnfleischs täuschend echt nachahmen. Darauf ist Zahnersatz aus Kunststoff, Metall, Keramik oder einem anderen Material angebracht. Solche Zahnprothesen kommen für den Oberkiefer wie für den Unterkiefer in Frage. Sie werden auch als partielle Prothesen bezeichnet.

Eine Teilprothese soll das Kauen möglichst gut ermöglichen. Andererseits soll sie auch einen ästhetisch ansprechenden Anblick bieten. Tragekomfort und Auswirkungen auf die Gesundheit von Kiefer und verbleibendem Zähnen sind für die Auswahl der Teilprothese weitere wichtige Kriterien.

Die gängigsten Arten von Teilprothesen sind folgende:

  • Teilprothese aus Kunststoff: Sie wird gewöhnlich nur für den Übergang verwendet. Mit Haltvorrichtungen wird sie an den natürlichen Zähnen befestigt. Eine individuelle Anpassung für sicheren Halt ist kaum möglich. Bei längerer Verwendung berührt sie andauernd die Schleimhaut von Ober- oder Unterkiefer. Das zerstört das Zahnbett und ruft schwere Schäden hervor. Eine solche Prothese wird daher gewöhnlich schnellstmöglich durch eine nachhaltige Dauerlösung ersetzt.
  • Als dauerhafte Variante sind häufig Modellguss-Teilprothesen im Einsatz. Solche Prothesen werden mit Klammern an den noch vorhandenen Zähnen befestigt. Sie bestehen zumeist aus Nichtedelmetall-Legierungen. Eine Überkronung von Zähnen ist bei einer solchen Prothese zwar nicht notwendig. Die Klammern für die Befestigung sind jedoch sichtbar. Deshalb sind solche Prothesen ästhetisch nicht zufriedenstellend. Sie sind meist so gebaut, dass sie die Schleimhaut von Ober- oder Unterkiefer nur an wenigen Punkten dauerhaft berühren. Das macht ihren Einsatz einigermaßen schonend. Allerdings erfordern sie eine aufwendige Reinigung und Pflege.

Als annehmbare Lösung für „künstliche Zähne“ gilt heute sogenannter kombinierter Zahnersatz. Er besteht aus zwei Teilen: einer Befestigung an den noch vorhandenen Zähnen und einem aufsteckbaren Teil mit dem Zahnersatz, der eigentlichen Teilprothese. So bekommt die Zahnprothese festen Halt. Klammern sind für den guten Halt nicht erforderlich.

  • Gängig ist für diese Art Prothese vor allem die Teleskopprothese.
  • Daneben gibt es Geschiebeprothesen und Stegprothesen.

Eine gut handhabbare Form der Teilprothese, die Teleskopprothese, stellen wir Ihnen nachfolgend vor.

Teleskopprothese als Teilprothese

Eine Teleskopprothese ist herausnehmbar, deshalb heißt sie auch mobile Prothese. Wichtige Bestandteile einer solchen Zahnprothese sind die sogenannten Doppelkronen. Sie können im Ober- wie im Unterkiefer als Träger dienen und geben der Prothese den nötigen Halt. Der Zahntechniker fertigt diese Teile nach dem Abformen durch den Zahnarzt passgenau an.

  • Die individuell angefertigte Innenkrone (Primärkrone) sitzt fest zementiert auf dem beschliffenen Zahnstumpf.
  • Die darauf passende Außenkrone (Sekundärkrone) ist fester Bestandteil der mobilen Prothese und hilft, den Zahnersatz zu tragen.

Zwischen den beiden Außenkronen befinden sich die Brückenglieder der Prothese. Als Zahnersatz schließen sie die sichtbare Lücke im Mund der Patientin oder des Patienten.
Beim Einsetzen der Teilprothese werden die Doppelkronen teleskopartig übereinander gestülpt – ähnlich wie die Glieder einer Teleskopantenne. Der Zahnersatz bekommt so einen guten Halt. Darauf geht die Bezeichnung Teleskopprothese zurück.

Aus welchem Material besteht eine Zahnprothese?

Die Doppelkronen einer Teleskopprothese bestehen in der Regel aus Goldlegierungen. Doch auch andere Legierungen oder sogar Titan finden Verwendung. Ästhetisch ansprechende Verblendungen der Außenkronen sind machbar. So ähneln die künstlichen Zähne den natürlichen Zähnen möglichst stark. Der Zahnersatz sollte jedoch nicht aus Keramik sein. Keramische Verblendungen würden den entstehenden Spannungen beim Einsetzen und Herausnehmen der Teilprothese nicht standhalten und brechen.

Ein spezieller Hinweis: Achten Sie beim Einsetzen Ihrer Zahnprothese unbedingt auf eine parallele Einschubrichtung der Doppelkronen. Andernfalls kann es schmerzhaft werden. Auch eine Beschädigung ist möglich.

Wenn Sie bei der Handhabung Ihrer Zahnprothese unsicher sind, stehen die Zahnärzte von Dentalplus in Wiesbaden Ihnen selbstverständlich gerne hilfreich zur Seite.

Praktische Handhabung

Oft weisen Ober- oder Unterkiefer zum Glück noch Restzähne auf – die Voraussetzung für die Versorgung mit einer Teilprothese. Beim vollständig zahnlosen Kiefer hingegen ist eine Vollprothese als Zahnprothese erforderlich. Hier sind keine verbliebenen Zähne mehr vorhanden, die für festen Halt sorgen. Eine Verankerung mit Implantaten ist dann eine gute Möglichkeit.
Der Vorteil einer Teilprothese ist, dass sie jederzeit beliebig erweitert werden kann. Bei weiterem Zahnverlust sind Zahnarzt und Zahntechniker in der Lage, Ihre Prothese entsprechend anzugleichen. So wird Ihr bereits vorhandenes Zahnersatzmaterial optimal genutzt. Das macht Teilprothesen zu einer verhältnismäßigen günstigen Lösung für den Zahnersatz.

Unsere Zahnärzte in Wiesbaden, die auf Zahnprothesen spezialisiert sind, beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten.

Teilprothesen haben leider auch Nachteile

Mobile Prothesen bescheren den Patientinnen und Patienten leider auch einige Nachteile. So muss die Teilprothese zur Reinigung aus dem Mund genommen werden. Dies bereitet vielen Menschen Unbehagen, denn nicht immer besteht dafür eine passende Rückzugsmöglichkeit.
Weitere Nachteile solcher Prothesen sind:

  • Zum Befestigen der Innenkrone muss viel eigene Zahnsubstanz weggeschliffen werden.
  • Der Hygieneaufwand ist bei einer abnehmbaren Prothese höher.
  • Beim Einsetzen der Teilprothese besteht die Gefahr einer Verkantung der Doppelkronen.
  • Der Kaudruck des Zahnersatzes wird bei der mobilen Prothese stark auf die Restzähne und den Knochen übertragen.
  • Diese Belastung kann zu verringertem Halt, verstärktem Knochenrückgang und zu Schmerzen führen.
  • Die Keimbelastung des Kiefers ist bei herausnehmbaren Zahnprothesen höher als bei anderen Lösungen.
  • Das Risiko für weitere Zahnerkrankungen ist relativ hoch.

Gemeinsam mit Ihrem Zahnarzt sollten Sie gründlich abwägen, ob Sie derlei in Kauf nehmen können. Eine Alternative kann festsitzender Zahnersatz sein, der mit Implantaten dauerhaft fixiert wird.

Vorteile von Implantaten

Fehlen im Ober- oder Unterkiefer viel Zähne, kann implantatgetragener Zahnersatz eine sehr gute Lösung sein. Implantate sind künstliche Zahnwurzeln. Nach dem Einsetzen durch den Zahnarzt verwachsen sie fest mit dem Kieferknochen. Dann kann fester Zahnersatz angebracht werden, zum Beispiel Brücken oder Einzelkronen. Zahnfleischfarbener Kunststoff wie bei Teil- oder Vollprothesen kann oft entfallen. Die künstlichen Zähne besitzen dann einen ganz natürlich wirkenden Übergang zum Zahnfleisch. Zahnimplantate sind in vielen Fällen die dauerhafteste, sicherste und nachhaltigste Lösung.

Die Vorteile von Implantaten gegenüber Prothesen:

  • Dank den Implantaten als künstlichen Zahnwurzeln bleibt der Kieferknochen erhalten.
  • Kaufähigkeit, Kaugefühl und sicherer Halt entsprechen natürlichen festen Zähnen.
  • Die Restzähne werden nicht zusätzlich beansprucht, es muss auch keine Zahnsubstanz abgeschliffen werden.
  • Kiefer und verbliebene Zähne bleiben gewöhnlich viel länger gesund.
  • Es ergibt sich meist ein hervorragendes ästhetisches Bild.

Je nach Ausmaß Ihrer Zahnverluste dauert die Implantatversorgung eine gewisse Zeit, da die Implantate erst stabil einwachsen müssen. Für die Zwischenzeit bieten sich herausnehmbare Prothesen als Provisorium an.

Die Möglichkeiten von Zahnimplantaten sind vielfältig: Bei unzureichender Restbezahnung können sie auch helfen, eine herausnehmbare Prothese abzustützen.

Intensive Beratung zum Thema Zahnprothesen

Unsere erfahrenen Zahnärzte in Wiesbaden beantworten Ihnen gerne alle Fragen zum Thema Zahnprothesen. Rufen Sie uns an, nutzen Sie unser Kontaktformular oder schreiben Sie uns eine E-Mail, um einen persönlichen Termin zu vereinbaren. Unser Team von Spezialisten ist mit großer Freude für Sie da!

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